Dinkelmehl Typen

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Mehl wird mit unterschiedlichen Dinkelmehl Typen-Bezeichnungen angeboten. Der Irrtum, dabei handle es sich um den „Feinheitsgrad“ des Mehls, ist weit verbreitet, stimmt aber nicht. Der Mehltyp gibt in Milligramm an, wie viel Mineralstoffe pro 100 Gramm Mehl enthalten sind. Dazu werden exakt 100 Gramm Mehl verbrannt und das Gewicht der übriggebliebenen Asche bezeichnet den Mehltyp. Das Dinkelmehl wird in drei verschiedene Klassifizierungen eingeteilt, es gibt das Dinkelmehl Type 630, Type 812 und Type 1050.

Somit weiß der Verbraucher beim Mehlkauf sofort, wie viele Nährstoffe im Mehl pro 100 Gramm enthalten sind. Im allgemeinen sind Mehlsorten mit einer hohen Typenzahl reichhaltiger und gesünder, lassen sich aber oft nur schwerer verbacken.

Was ist Dinkelmehl?

Dinkel ist eng mit dem Weizen verwandt und wird oft als “Ur-Weizen” bezeichnet. In seiner Zusammensetzung unterscheidet sich das Dinkelmehl vom Weizenmehl hauptsächlich durch einen höheren Anteil an Klebereiweiß und eine generell etwas Zusammensetzung des enthaltenen Eiweiß. Dies ist auch der Grund dafür, dass einige Menschen zwar auf Weizenprodukte allergisch reagieren, Dinkel jedoch ohne Probleme vertragen. Ein weitverbreiteter Irrtum ist hingegen, dass Dinkel bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) als Weizenersatz dienen kann, da Dinkelmehl sogar noch mehr Gluten enthält als Weizenmehl.
Dinkelmehl weist etwas schlechtere Backeigenschaften auf als Weizenmehl. Aus diesem Grund müssen Dinkelteige sehr schonend geknetet werden, um eine Überknetung zu vermeiden.

dinkelmehl typen

Dafür gilt Dinkel als sehr gesund, da diese Getreideart nicht überzüchtet ist, so wie beispielsweise Weizen oder Roggen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Dinkelmehl sind Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Zucker und Protein. Dinkelprodukte erreichen Nährwerte von durchschnittlich 340 Kalorien je 100 g.

Warum es unterschiedliche Typen gibt

dinkelmehl typ 1050

Drei Dinkelmehle sind im Handel erhältlich. Typ 630, Typ 812 und Typ 1050. Die Verwendung der unterschiedlichen Typen hängt entscheidend von der zu produzierenden Gebäckart ab. Brötchen und Feingebäcke werden in der Regel aus Dinkelmehl 630 hergestellt, Dinkelmehl 812 kommt überwiegend bei Pizza oder Kuchen zum Einsatz und Dinkelmehl 1050 eignet sich am besten zur Brotherstellung. Für Weißbrot oder Baguette wird hingegen Dinkelmehl 630 empfohlen.
Die Typenzahl gibt – wie angesprochen – Auskunft über den Mineralstoffgehalt des jeweiligen Mehls.

Ein Dinkelmehl der Type 630 enthält also durchschnittlich 630 mg Mineralien pro 100 g Mehl. Die Mineralien sind in der Schale des Getreidekorns enthalten, weshalb ein höherer Ausmahlungsgrad auch zu einem höheren Mineralgehalt des Mehls führt. Das gesündeste Dinkelmehl ist das Vollkornmehl, bei welchem das ganze Korn einschließlich des Keimlings vermahlen wird. Da der Keimling relativ viel Fett enthält, ist Vollkornmehl nicht so lange haltbar wie ein Mehl mit einer niedrigen Typenzahl.

Dinkelmehl Typ 630

Dinkelmehl 630 ist das übliche Mehl für den privaten Haushalt, da es sich für fast alle Rezepte sehr gut eignet, auch wenn im Rezwpt Weizenmehl als Zutat steht. Die vergleichsweise guten Backeigenschaften von Dinkelmehl 630 erleichtern Hobby-Köchen und -Bäckern den nicht ganz leichten Umgang mit Dinkelmehl. Bei der Teigherstellung ist auf eine etwas festere Führung zu achten, es sollte also auf die Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Backen mit Dinkel erfordert im Vergleich zur Weizenbäckerei ein wenig Fingerspitzengefühl.

Dinkelmehl Typ 812

Dinkelmehl 812 ist der Klassiker für Pizza, Kuchen und Hefegebäcke. Bei diesen Produkten spielen die grundsätzlichen Backeigenschaften keine ganz so große Rolle wie etwa bei Brötchen. Das Dinkelmehl 812 ist die Alternative zum Weizenmehl 405 oder 550 und ist daher vor allem bei Allergikern sehr beliebt.

Dinkelmehl Typ 1050

Dinkelmehl 1050 ist abgesehen vom Vollkornmehl das Dinkelmehl mit dem höchsten Ausmahlungsgrad und wird vor allem für die Brotherstellung genutzt. Um die Backeigenschaften des Dinkelmehl 1050 zu verbessern, verwenden Fachleute bei der Teigherstellung einen Vorteig oder Dinkelsauerteig. Diese Schritte wirken sich positiv auf das Backergebnis aus, sind für den Laien aber auch mit etwas mehr Aufwand verbunden.

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