Vollkornbrot – gesund, nahrhaft, kernig

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Vollkornbrot ist gesund, macht lange satt und ist von hohem gesundheitlichen Wert. Das liegt einerseits an dem hohen Anteil an Ballaststoffen, andererseits an den wertvollen Inhaltsstoffen, die in den Randschichten des vollen Korns zu finden sind.

Ballaststoffe sind im Grunde nichts anderes als pflanzliche Fasern, die der Darm nicht verarbeiten kann. Aus diesem Grund transportiert er sie einfach weiter, um diese „unnützen“ Fasern loszuwerden. Auf ihrem Weg binden sie schädliche Stoffe an sich. Dazu zählen etwa Cholesterin, Mikroorganismen und weitere Substanzen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einem Erwachsenen pro Tag 30 Gramm Ballaststoffe. Angesichts der heutigen Esskultur dürften das nur wenige schaffen. Doch wer sich zum Frühstück oder als Snack zwischendurch eine Scheibe Vollkornbrot gönnt, nähert sich zumindest dieser Grenze. Die Gesundheit wird es danken.

Hauptsächlich aufgrund seiner Ballastmenge gilt Vollkornbrot oft als schwer verdaulich – dabei ist es einfach: Wer Vollkornprodukte isst, muss ausreichend dazu trinken. Denn die Faserstoffe quellen in Magen und Darm auf und entziehen dem Körper dadurch Flüssigkeit, was in der Folge zu Bauchkrämpfen oder Verstopfung führen könnte. Die Lösung liegt auf der Hand und gilt ebenfalls als wichtig: Ausreichend trinken! Pro Tag rund 1,5 Liter reines Wasser wird von Experten als Minimum empfohlen.

Was ist Vollkornbrot per Definition?

Vollkornbrot ist gesund, kernig und bekömmlich. Doch nicht alles, was wie ein Vollkornbrot aussieht, ist eines. Denn gerade in Supermärkten wird mit einigen Tricks gearbeitet, damit ein normales Brot zumindest optisch den Eindruck erweckt, ein Vollkornbrot zu sein. Damit es als „Vollkornbrot“ bezeichnet werden darf, sind einige Auflagen vorgesehen.

So darf ein Brot nur dann als Vollkornbrot bezeichnet werden, wenn es mindestens 90 Prozent Mehl enthält, welches aus ganzen Getreidekörnern verarbeitet wurde. Viele Großhersteller hingegen reichern ihre Brote kurzerhand mit Malz an, denn dadurch erhält das Brot eine dunkle Farbe. Die Bezeichnungen schwanken zwischen „Vollwertbrot“ oder „Fitnessbrot“ oder ähnlichen Begrifflichkeiten, die Vollkorn implizieren.

Super Genuss: Das Vollkornbrot von Brotliebling =)
Super Genuss: Das Vollkornbrot von Brotliebling =)

Ein echtes Vollkornbrot enthält zwar in etwa so viele Kalorien wie ein normales Brot, doch der Ballaststoffanteil liegt deutlich höher. Zudem befinden sich mehr Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Spurenelemente in einem echten Vollkornbrot. Der Grund ist leicht erklärt: In den Randschichten eines jeden Korns sitzen die wertvollsten Inhaltsstoffe. Wird das Getreide ausgemahlen, gehen diese Inhaltsstoffe verloren. Wird das Getreide jedoch zu Vollkornmehl verarbeitet, sind die Inhaltsstoffe des ganzen Korns enthalten.

Übrigens ist reines Vollkornmehl genauso fein wie handelsübliches Haushaltsmehl. An der Konsistenz lässt sich kein Unterschied ausmachen. Überhaupt ist es sehr schwer, mit bloßem Auge ein Vollkornbrot zu erkennen, das liegt eben an der Verarbeitung des Getreidekorns zu feinem Mehl.

Vollkornbrot mit Dinkelmehl

Ein besonders schmackhafte und gesunde Variante von Vollkornbrot ist die mit Dinkelmehl. Dinkel ist äußerst ballaststoffreich, enthält neben zahlreichen Vitaminen zudem noch Eiweiß. Dadurch gilt Vollkornbrot mit Dinkel als eines der gesündesten Vollkornbrote überhaupt. Den besonderen Nutzen erfahren Kinder, Sportler, ältere Menschen und Vegetarier. Das liegt einerseits an den hochwertigen Vitaminen und Mineralstoffen, die im Dinkelkorn stecken und andererseits neben den Ballaststoffen in den Proteinen.

Vollkornbrot Rezept

Das Grundrezept von Vollkornbrot besteht immer aus Vollkornmehl, lauwarmen Wasser, Hefe und Salz. Es kann beliebig abgewandelt werden, mit Samen, Nüssen oder Kernen angereichert werden.

Ein Rezept für ein Vollkornbrot mit Dinkelmehl könnte demnach so aussehen:

Zutaten:

1000 g Vollkorn-Dinkelmehl
2 Würfel Hefe
3 TL Salz
1 TL Brotbackgewürz
800 ml lauwarmes Wasser
100 ml dunkler Balsamico
50 g Leinsamen
50 g Sonneblumenkerne
30 g Haferflocken

Alle Zutaten bis auf die Haferflocken gut miteinander vermengen, anschließend den Teig in eine gefettete Kastenform geben, mit den Haferflocken bestreuen und gleich in den Backofen schieben. Die Backzeit beträgt bei 200 Grad 60 Minuten auf mittlerer Einschubhöhe. Bei diesem Rezept ist es nicht nötig, den Teig vorab „gehen“ zu lassen.

Vollkornbrot selber backen

Wer Vollkornbrot selber backen möchte, braucht sich nicht starr an Rezepte zu halten. Es können wahlweise verschiedene Vollkornmehle miteinander gemischt werden. Vollkornbrot kann mit Hefe oder Sauerteig hergestellt werden, es gelingt sowohl im Brotbackautomat als auch im Backofen. Eventuell muss einfach mal etwas variiert werden, nicht jeder backofen arbeitet gleich. Wird das Vollkornbrot zu hart, muss das nächste Mal etwas mehr Wasser rein, wird es leicht glitschig, beim nächsten Mal weniger Wasser. Wichtig ist letztendlich nur die Auswahl des Mehls. Es sollte sich tatsächlich um Vollkornmehl handeln. Übrigens gibt es auch helles Vollkornmehl, nämlich das aus dem ganzen Weizenkorn. Erkennbar ist das Vollkornmehl an der bekannten Typenbezeichnung: Es hat nämlich keine, da die Typenbezeichnung den Ausmahlgrad festlegt. Und Vollkornmehl ist nicht ausgemahlen, sondern enthält das ganze Korn – fein zermahlen. Wer sich nicht zutraut, einen Teig mit Hefe oder Sauerteig zu fertigen, kann beruhigt auf Brotbackmischungen – etwa auf die von Meisterwerk – zurückgreifen. Simpler geht gesundes Vollkornbrot nicht herzustellen!

Vollkorn Brotbackmischung von Brotliebling

Es ist einfach so, dass nicht immer die Zeit bleibt, sich eingehend mit dem Thema „Brotbacken“ zu beschäftigen. Wie gut, dass es Brotliebling gibt, ein Unternehmen, welches sich ganz genau dem Grundsatz verschrieben zu haben scheint, gesunde Brote an die Kunden auszuliefern. Und zwar nicht in Form einer Brotbackmischung, sondern in Form der einzelnen Bestandteile. So kann optimal variiert werden. Künstliche Zusatzstoffe? Gibt es bei Brotliebling nicht.

Das innovative Unternehmen überzeugt mit hochwertigen Einzelprodukten – wie frisch von der Mühle. Alle Brotback-Sets werden mit der Mehlmischung, dem Streumehl und was sonst noch in das Rezept gehört, geliefert. Eine bebilderte Anleitung liegt dem Paket auch bei. Alles, was noch hinzugefügt wird, ist Wasser. Und die Brote gelingen! Das ist das Schöne am selbst backen – kein Brot muss dem anderen gleichen, persönliche Individualität ist erlaubt. Das unterscheidet Brotliebling von den anderen Brotbackmischungen, die sich in den Supermärkten tummeln: Oft müssen diese exakt nach Packungsanleitung zubereitet werden, sonst wird es nichts mit dem Brotgenuss!

Die Idee von Brotliebling, die Zutaten einzeln zu verpacken – nach einer Art DIY- Anleitung – ist schlicht genial, weil das Ergebnis oberlecker ist.

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